Wie übermittle ich meine Datei? Unsere praktische Checkliste für den 3D-Druck

Vom digitalen Entwurf zum physischen Modell: Alles beginnt mit der richtigen Datei. Vermeiden Sie Verzögerungen und zusätzliche Kosten mit diesem praktischen Leitfaden für die korrekte Übermittlung Ihrer 3D-, CAD- oder BIM-Daten.

Die Entscheidung ist gefallen: Es soll ein 3D-gedrucktes Modell Ihres Projekts entstehen. Der nächste Schritt ist die Übermittlung der digitalen Daten an unser Studio. Obwohl moderne 3D-Drucker unglaublich fortschrittlich sind, können sie nicht direkt „lesen“, was ein Architekt auf seinem Bildschirm sieht. Ein digitales Modell wurde erstellt, um Renderings zu erstellen oder statische Berechnungen durchzuführen; ein 3D-Drucker benötigt ein Modell, das den Gesetzen der physikalischen Realität entspricht.

Um den Prozess von der Anfrage bis zur Produktion so reibungslos und schnell wie möglich zu gestalten, haben wir bei 3D Maquettes die wichtigsten Liefervorgaben und Tipps für Sie zusammengestellt.

Welche Dateiformate akzeptieren wir?

Unsere Software und unser Team von Zeichnern können mit den unterschiedlichsten Quelldateien umgehen. Ob Sie nun ein fertiges 3D-Modell, eine flache Konstruktionszeichnung oder nur digitales Bildmaterial haben: Sie können uns die folgenden Formate liefern:

  • 3D- & Druckdateien: STL und OBJ (Ideal, wenn Sie bereits selbst ein druckfertiges Modell haben).
  • Technische CAD-Dateien: STP/STEP (In der Industrie und im Ingenieurwesen weit verbreitet).
  • 2D-Zeichnungen & Dokumente: PDF (Für Grundrisse, Fassadenansichten und Bauzeichnungen).
  • Bilder & Visualisierungen: PNG und JPG/JPEG (Für Stimmungsbilder und Referenzmaterial).

Was ist, wenn Sie überhaupt keine digitale Datei haben?

Verfügen Sie derzeit über kein offizielles 3D-Modell oder keine digitale Bauzeichnung Ihres Projekts? Keine Sorge, auch dann können wir Ihnen helfen. Stellen Sie in diesem Fall möglichst hochwertige Fotos zur Verfügung.

Versuchen Sie, das Objekt oder Gebäude aus möglichst vielen verschiedenen Blickwinkeln scharf zu fotografieren (denken Sie an eine klare Vorder- und Rückansicht, Seitenansichten und Nahaufnahmen wichtiger Details). Je vollständiger und klarer Ihr Fotomaterial ist, desto schneller und genauer können unsere Zeichner die Situation nachzeichnen, um daraus dennoch ein perfekt passendes 3D-Modell zu erstellen.

Die 3 goldenen Regeln für ein druckfertiges Modell

Möchten Sie, dass wir sofort mit Ihrem Modell loslegen können? Achten Sie dann beim Exportieren oder Modellieren auf die folgenden drei Grundelemente:

1. Machen Sie das Modell „wasserdicht“

In einem digitalen Entwurf kann eine Wand aus zwei separaten, unendlich dünnen Flächen bestehen. Für einen 3D-Drucker gibt es „unendlich dünn“ nicht. Der Drucker muss wissen, was „innen“ und was „außen“ ist, also wo die Maschine Kunststoff auftragen muss und wo nicht. Stellen Sie sicher, dass alle Volumen geschlossen sind. Es dürfen keine Löcher in den Flächen sein.

2. Beachten Sie die minimale Wandstärke

Wenn wir Ihr Gebäude oder Ihre Maschine verkleinern (zum Beispiel auf 1:100), werden alle Teile hundertmal kleiner. Eine 4 Millimeter dicke Scheibe wird im Maßstab 0,04 Millimeter. Das ist dünner als ein menschliches Haar und kann nicht gedruckt werden.

  • Tipp: Machen Sie empfindliche Teile wie Zaunstäbe, dünne Säulen oder Glasfassaden in der Lieferdatei bereits etwas dicker, als sie in Wirklichkeit sind. Unsere Ingenieure überprüfen dies auch immer bei der digitalen Optimierung.

3. Entfernen Sie „unsichtbare“ Innenausstattungen

Ein 3D-Drucker baut das Modell von unten nach oben auf. Wenn Ihr BIM-Modell voller interner Details wie Rohrleitungen hinter den Wänden, Möbeln auf abgeschlossenen Etagen oder kompletten Dämmschichten ist, wird der Drucker versuchen, all dies zu produzieren. Dies führt zu unnötig langen Druckzeiten und zusätzlichen Materialkosten.

  • Tipp: Entfernen Sie alle Elemente aus dem Modell, die von außen (oder durch die Fenster) nicht sichtbar sind, es sei denn, es handelt sich natürlich um ein spezifisches, durchbrochenes technisches Modell.

 

„Eine gute Vorbereitung der digitalen Datei ist die halbe Arbeit. Sie spart Zeit bei der Vorbereitung, sodass Ihr Modell schneller auf dem Besprechungstisch steht.“

Was, wenn Sie nur 2D-Zeichnungen haben?

Haben Sie kein 3D-Modell, sondern nur flache 2D-Zeichnungen, PDFs oder Situationsskizzen? Keine Panik. Unsere eigenen Zeichner sind darauf spezialisiert, flache Daten in ein dreidimensionales Modell zu übertragen. Geben Sie in diesem Fall bitte die Höhenmaße und gewünschten Volumina klar an. Wir bauen das Modell für Sie von Grund auf auf, damit es dennoch fehlerfrei aus dem Drucker kommt.

Lassen Sie uns Ihre Datei prüfen

Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Modell für den 3D-Druck geeignet ist? Schicken Sie es uns gerne per E-Mail an info@3dmaquettes.nl  oder über einen Dateiübertragungsdienst. Wir führen eine kostenlose und unverbindliche technische Prüfung durch und beraten Sie über die besten nächsten Schritte. So ebnen wir den Weg vom Bit zum greifbaren Ergebnis.

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